Pholiota destruens (Brond.) Gill. [= Pholiota populnea (Pers. ex Fr.) Kuyper et Tjall.]  - Pappel-Schüppling


Der Pappel-Schüppling kommt einzeln oder in kleinen Gruppen parasitisch an Stammwunden und saprotroph an den Schnittflächen frisch gefällter Pappeln (selten auch anderer Laubbäume) vor. 
Der Pappel-Schüppling verursacht eine rasch fortschreitende Weißfäule und kann so durchaus schädlich werden, wenn auch nicht in großem Umfang.
An stehenden Pappeln, z.B. Alleebäumen, ist Pholiota-Befall aber ein Hinweis auf erhöhte Bruchgefahr, hier ist durchaus Handlungsbedarf.

Von August bis November ist der Pilz lokal (z.B. in Auwäldern) häufig anzutreffen. 

Pholiota destruens besitzt einen etwa 5 bis 20 cm breiten Hut, 
der zunächst kegelförmig glockig ist, später dann ausgebreitet.
Die Basis des Stieles ist ± verdickt.
Die Hüte sind trocken, fleischig und von großen Schuppen ("Schüppling") bedeckt. 
Die Lamellen des Hutes sind blaß, später bräunlich gefärbt, 
der Hutrand bleibt lange eingerollt.

 
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lang@bot.forst.tu-muenchen.de 26.11.2005