| Picea abies - Fichte | Monoterpene im Harz von Fichtentrieben |
| Bei über 30 Fichtenklonen wurden jeweils 6 Pflanzen mit Hilfe der headspace-Gaschromatographie untersucht. An 5 Klonen werden exemplarisch die wichtigsten Ergebnisse dargestellt. |
| Die wichtigsten leicht flüchtigen Monoterpene
(alpha-Pinen, beta-Pinen, Myrcen, delta-3-Caren und Limonen) sind in 5 "Blöcken" mit je 6 Säulen (=Individuen) dargestellt. Eine Farbe symbolisiert ein Individuum. |
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Klon 293:
alpha-Pinen und beta-Pinen sind die Hauptkomponenten, der Rest bleibt unter 10%. |
| Klon 211:
beta-Pinen und delta-3-Caren sind die Hauptkomponenten. |
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Klon 191:
alpha-Pinen, beta-Pinen und Limonen sind die Hauptkomponenten. |
| Klon 218:
alpha-Pinen, beta-Pinen und Myrcen sind die Hauptkomponenten. Delta-3-Caren fehlt fast völlig. |
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| Klon 367:
alpha-Pinen, beta-Pinen und Myrcen sind die Hauptkomponenten. Delta-3-Caren fehlt fast völlig. |
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- Zwischen den Klonen können (wie zwischen Individuen) erhebliche Unterschiede im Terpenmuster auftreten. - Klone mit deutlich unterschiedlichen Terpenmustern lassen sich leicht voneinander unterscheiden. - Pflanzen solcher Klone lassen sich demnach problemlos "ihrem" Klon zuordnen. - Individuen (und damit Klone) sind mit wenigen Komponenten nicht immer sicher unterschiedbar (siehe Klone 218,367). - In solchen Fällen kann das Terpenmuster anderer Pflanzenteile (Nadel, Holz, Wurzel) weiterhelfen. - Die Methode eignet sich grundsätzlich zur Charakterisierung und zur Zertifizierung von Pflanzgut (Koniferen). |
| lang@bot.forst.uni-muenchen.de | 6.3.2003 |